Sonntag, 17. April 2011

Samstag, 16. April 2011

Somewhere

Ein langsamer Film - ein langweiliger Film? Nicht unbedingt. Sofia Coppolas neustes Werk ("Lost in Translation", "Marie Antoinette"), an den Filmfestspielen von Venedig immerhin mit dem Goldenen Löwen ausgezeichnet, zeigt das traurig-träge um nicht zu sagen öde Leben eines erfolgreichen Filmstars, welches sich mehrheitlich in Hotelzimmern (und mit zugeneigten Groupies) oder dann beim sinnlosen Rumkurven mit dem Ferrari abspielt. Damit ist eigentlich auch die ganze Geschichte schon erzählt. Der Film baut diese unendliche innere Leere des Antihelden sorgfältig und gemächlich auf, doch gelingt es ihm dann nicht diese auch irgendwie wieder auf den Boden zu bringen. Daran ändert auch der Eintritt der 11jährigen Tochter des Stars in dessen Leben nicht viel. Höhepunkt des Films ist zweifellos die Szene, als sich der Protagonist für einen Abdruck seines Gesichts eine Gipsmaske anschmieren lassen muss und damit minutenlang wie eine aussagslose Fratze still atmend traurig leer dasitzt. Sinnbild für sein Leben.
3 Sterne

Dienstag, 12. April 2011

Katzenjammer


 
Musiktipp: Katzenjammer aus Norwegen, am nächsten Sonntag im Progr Bern (Turnhalle), Tickets schon bestellt...

Sonntag, 10. April 2011

Bright Star

glanzvoller Stern, der ich so steht wie du, nicht häng ich nachts in einsam stolzer pracht,
schau nicht, in ewigem blick bei seite zu, einsiedler der natur auf hoher wacht.



Wahrhaftig poetisches Liebesdrama, eine unvollendete erste Liebe wie bei Romeo und Julia, mit wunderbaren Darsteller/innen und insbesondere bis in die Nebenrollen toll besetzt. Doch so ganz hat mich die Poesie nicht ergriffen, so muss ich gestehen, dass ich selbst obiges Eingangszitat nicht ganz verstehe, aber Poesie soll man mit dem Herzen begreifen und nicht mit dem Verstand, zumindest dies hat mich der Film gelehrt...
4 Sterne.

Dienstag, 5. April 2011

Alle sieben Wellen

Die Fortsetzung von "Gut gegen Nordwind". Was soll ich sagen, Fortsetzungen kommen ja selten ans Original heran, und wenn ich hier den Begriff Original verwende, dann wird mir gleich bewusst, dass ich damit diesen Nachfolger indirekt zur Kopie stemple. Und das ist es wohl letztlich auch, wenn auch eine gute Kopie. Diesmal sogar mit Happy Ending, oh, das hätte ich wohl nicht verraten dürfen... nun ja, mir hat "Gut gegen Nordwind" besser gefallen, aber trotzdem, auch hier findet man wieder sehr viel Wahres über die Liebe und vorallem sehr viel Humor und tolle schnittige Schreibduelle. Auf jeden Fall lesenswert.
5 Sterne

Sonntag, 3. April 2011

Let England Shake

Eine Wucht! Quer, braucht etwas Zeit, aber so soll es sein...