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Donnerstag, 20. März 2014

Trance

Der neue Film von Danny Boyle ("The Beach", "Slumdog Millionaire") treibt ein rasantes Verwirr-Spiel. Gleich mehrfach werden die vermeintlichen Erkenntnissen des Zuschauers auf den Kopf gestellt und das mit einem bereits aus den früheren Filmen von Danny Boyle bekannten tempogetriebenen Soundtrack. Eine prickelnde Prise Erotik ist auch dabei, das sei hier nicht verschwiegen. Unter dem Strich bleiben unterhaltsame anderthalb Stunden, von einem Meisterwerk zu sprechen wäre aber zweifellos verfehlt. 

Mittwoch, 13. November 2013

The Place Beyond the Pines

Einmal mehr Ryan Gosling in Hochform und in einer Rolle die ihm geradezu auf den Leib geschneidert ist. Wie in "Drive" gibt Gosling einen introvertierten, desillusionierten Einzelgänger mit brachialem Gewaltpotenzial. Die Story wird gewissermassen in drei Teilen erzählt, die Geschichte des Draufgängers der zufälltig erfährt, dass er einen kleinen Sohn hat und darin einen neuen Lebensinn erkennt, die Geschichte des Polizistes der ihn nach einem Überfall stellt und dies dazu nutzt Karriere zu machen sowie schliesslich die Geschichte der beiden Söhne der Protagonisten. Die Eindringlichkeit einiger Szenen (vorallem solange Gosling noch auftritt) bleibt lange hängen, wird jedoch leider durch den überlangen letzten Teil mit den zwei Teenagern eher verwischt als verstärkt. So bleibt es unter dem Strich bei einem gut gemeinten, etwas überkonstruierten, aber ansehlich fotografierten Drama mit einem wunderbaren Ryan Gosling.

Dienstag, 12. November 2013

De Rouille et d' Os

Ein wuchtiger, eindringlicher Film, der mit der einen oder anderen überraschenden Wendung daherkommt. Herausragende Schauspieler in den Hauptrollen, eine Love-Story fern jeglicher Romantik. Ein Liebesdrama ohne garantiertes Happy-End, das merkt man bereits rasch einmal und umso gespannter folgt man dem Geschehen. Zwar kein Meisterwerk, aber ein guter, ehrlicher Film der Anerkennung verdient.

Dienstag, 22. Oktober 2013

The Purge

Da hatte ich wieder mal Lust auf einen Thriller mit Horroreinschlag - und gleich ein kleiner Glücksgriff. Ein verstörender Film ist da James DeMonaco gelungen, die deutliche Anlehnung bei Vorbildern wie John Carpenter (Assault on Precinct 13) und Wes Craven (Scream) schmälert den Genuss keineswegs. Ein bisschen David Fincher (Panic Room) und Michael Haneke (Funny Games) ist auch noch drin und auch das sind ja durchaus keine schlechten Referenzen. Natürlich haben wir hier kein Meisterwerk vor Augen, bewahre, aber der Plot zieht doch von Beginn an gut und gerade die Phase vor Einbruch der Nacht sowie der Auftritt der säubernden Meute kitzeln die Nerven durchaus ohne unnötiges Blutvergiessen. Die Wendungen zum Ende hin sind dann nicht ganz plausibel, aber hey, es handelt sich hier um einen Horrorstreifen... Ein bisschen zum Nachdenken regt das Ganze letztlich dann doch noch an, denn ganz so abwegig, wenn auch stark übertrieben und schematisiert, ist die Ausgangslage nicht...

Sonntag, 12. Mai 2013

Populaire



Ein Feelgood-Movie aus Frankreich... Sehr ansprechend verfilmt, der Film zollt den 50ern Respekt, indem er einigen Szenen durchaus unüblich viel Raum lässt und keine Hetze von Act zu Act betreibt. Rosie (Déborah François) wächst im alten und zukunftslosen Krämerladen ihres Vaters auf dem französischen Lande auf und träumt vom modernen Leben als Sekretärin eines Weltmannes in der Stadt. Dieser Traum scheint sich zu erfüllen als sie mit ihrer Beharrlichkeit den Geschäftsmann Louis Echard (Romain Duris) überzeugt, der sie fortan zur Weltmeisterin im Schnelltippen drillen will ... dumm nur, dass die Liebe mit im Spiel ist. Charmant gespielt, tolle Austattung, leichte Unterhaltungskost mit nostalgischem Flair, das Gerippe dahinter kommt aber nicht über eine ziemlich platte Rosamunde Pilcher Variation hinaus. Für einen regnerischen Nachmittag perfekt.

Samstag, 13. April 2013

Life of Pi

Ein Film wie ein Märchen... fabelhaft im wahrsten Sinne des Wortes, wobei mit dieser Umschreibung eher die Vieldeutigkeit einer Fabel gemeint ist als dass damit höchste Kritikerlorbeeren verteilt werden sollen. Denn insgesamt überzeugt der neue Film von Ang Lee (Brokeback Mountain) nicht vollends. Vorallem die reichlich konstruierte Rahmengeschichte hemmt leider die ansich spanndende und zu Recht im Vordergrund stehende Handlung auf dem Rettungsboot. Und so wünschte man sich - im Märchen ist Wünschen ja erlaubt - der Regisseur hätte seine ganze Energie in die wundersamen Erlebnisse von Pi und dem Tiger auf hoher See gesteckt, denn diesen Handlungsstrang zu verfolgen macht mächtig Spass und unterhält hervorragend.

Sonntag, 3. März 2013

Argo

Gewann die Kategorie "Bester Film" an den Oscars 2013 - zu Recht? Nun, die dritte Regiearbeit von Ben Affleck ("Gone Baby Gone", "The Town") überzeugt durch eine geschichtlich fundierte (wahre) Story über die spannungsgeladene Zeit des Geiseldramas in der amerikanischen Botschaft in Teheran 1979. Solid inszeniert, gewinnt dieses Drama vorallem ab der Mitte deutlich an Schwung und gipfelt schliesslich in einem mitreissenden Finale auf dem Flughafen (und mit dem Erreichen des entscheidenden Swissair Flugs...). Ein guter Film, aber wirklich der beste Film des Jahres? Wohl kaum, denn mit etwas Abstand betrachtet ist das Ganze doch ziemlich konventionell konstruiert und lässt einerseits wenig Raum für Überraschungen, andererseits aber auch den Figuren wenig Entwicklungsspielraum. Trotzdem mag man Affleck den Oscar gönnen (auch und gerade im Hinblick darauf, dass ihn sonst wohl Spielberg für "Lincoln" geholt hätte)...


Freitag, 28. Dezember 2012

Love Is All You Need (Den skaldede frisør)




"Rosamunde Pilcher wird in den Abgrund geschickt" überschreibt "Die Zeit" ihre Rezension.... Das ist vielleicht etwas zu streng, doch im Kern nicht ganz untreffend. Eigentlich ginge es ja um ein junges Hochzeitspaar und die geplante Traumhochzeit an der wunderbaren Amalfi-Küste. Doch schnell wird klar, dass vielmehr der Bräutigamvater Philip (Pierce Brosnan) sowie Brautmutter Ida (Trine Dyrholm) im Vordergrund stehen. Und da herrscht eher eine schwermütigen Ausgangslage (Krebserkrankung von Ida, tragischer Unfalltod der Frau von Philip). Trotzdem erinnert die Inszenierung hin und wieder eher an seichte und leicht klischierte Sonntagabendunterhaltung. Einge Szenen sind toll gelungen (überraschter Leif auf dem Sofa mit Tilde aus der Buchhaltung, Nacktschwimmen im Meer). Susanne Bier wagt letztlich den Spagat zwischen den bekannt-geschätzten skandinavischen Dogma-Dramen und einer hollywood-genormten Liebeskomödie und diesen Spagat kann sie nicht ganz halten. Einzig der grossartigen Hauptdarstellerin Trine Dyrholm ist es zu verdanken, dass der Zuschauer bis zum Schluss mit echtem Interesse am Ausgang der Geschichte dran bleibt.

Freitag, 7. Dezember 2012

The Angel's Share

Der neue Ken Loach ("The Wind That Shakes the Barley", "Looking for Eric") überzeugt als ziemlich leicht verdauliche Mischung aus Sozialdrama und Kriminalkomödie. Sicher einer der zugänglichsten Ken Loach Filme überhaupt, der seine stärksten Momente aber doch eher im ersten Teil hat, wo wir die Figuren aus dem miefigen Arbeiterklasse-Quartier von Glasgow (wo die Arbeit aber rar ist...) mit viel Empathie kennenlernen. Im zweiten Teil gewinnt die Handlung zwar an Schwung (ein unsinnig teurer Whiskey soll gestohlen werden) und Witz, dies jedoch verständlicherweise etwas zu Lasten der Authentizität. Aber eigentlich mag man Ken Loach daraus gar keinen Vorwurf machen, denn in dieser kalten und trüben Winterzeit mit den langen Abenden verlässt man das Kino gerne mal mit dem wärmenden Gefühl, dass selbst für die Schläger-Kids aus dem Milieu die Welt noch nicht verloren ist... 

Sonntag, 18. November 2012

Sister

Der neue Film von Ursula Meier ("Home") überzeugt erneut. Wie in "Home", wo sich alles in der horizontalen Dimension abspielte (eine stillgelegte Autobahn wird eines Tages eröffnet und verändert das Leben der Familie welche direkt daran wohnt), spielt nun die Vertikale (der Junge fährt stets mit der Sesselbahn hoch ins Skigebiet wo er wertvolle Dinge stielt) die Hauptrolle. Doch eigentlich stimmt das nicht, die Hauptrolle spielt einmal mehr Kacey Mottet Klein, welcher diesen halbwüchsigen Dieb mit einer erstaunlichen Mischung aus jugendlicher Unschuld und pubertärer Heldenhaftigkeit darstellt. Was den Film wirklich hervorhebt ist, dass keine Klischees bedient und auch keine Kompromisse ans Kinopublikum (auf ein Happy End wartet man vergebens...) gemacht werden. Tolles Schweizer Kino mit Tiefgang.

Freitag, 16. November 2012

Skyfall

Der neue Bond... was wurde der von allen Seiten gehypte... und nun? Also, an Daniel Craig als Bond habe ich mich inzwischen gewöhnt, der macht seine Sache ganz ordentlich und wirkt glaubwürdig. Judi Dench als "M" und der neue jungdynamische "Q" sind toll, Javier Bardem als Bösewicht mit teuflisch blonden Locken nahezu perfekt und das Setting auf der Insel (Ruinenstadt) überzeugt. Der Showdown im schottischen Hochland ist auch ganz ok und die vielen Referenzen an ältere Bond-Streifen gefallen. Aber da ist leider auch der zu schablonenhafte Vorspann, zu lang geratene Sequenzen in China und London, zwei ziemlich langweilige Bond-Girls und eine Story die nicht wirklich aufgeht (was war schon wieder der Grund für all die Racheakte? Das soll der Ursprung von Miss Moneypenny sein?). Insgesamt sicher ein guter Bond, der aber all den Vorschuss-Lorbeeren nicht 100% gerecht wird.

Sonntag, 11. November 2012

Les Adieux A La Reine

Engmaschiges Kammerspiel über die letzten Tage am Hofe von Versailles vor der französischen Revolution, erzählt aus der Perspektive der königlichen Vorleserin. Beeindruckend gespielt und mit kleinen Nuancen verziert wie die Ornamente an der Tapete des Schlosses in Versailles. Im Gegensatz zu Sofia Coppolas "Marie Antoinette" (2006) wird hier der Fokus nicht auf die ausschweifenden und dekadenten Feste am französischen Königshof gelegt, sondern auf die sich in den Alltag schleichende Unruhe und Unsicherheit über die beginnenden Volksaufstände und die Liebe und Treue zur Königin. Interessant und schön verfilmt, kein Meisterwerk zwar, aber unaufgeregt wohlgeformt wie die Corsage der Königin...

Montag, 8. Oktober 2012

An ihrer Seite

Einfühlsames Alzheimer-Drama mit Golden-Globe-Auszeichnung und Oscar-Nomination im 2008. Erstaunlich an diesem berührenden Film sind vorallem die feinfühlig nuancierten darstellerischen Leistungen und wie die Erzählung entgegen den Erwartungen immer wieder geschickte und glaubwürdige Wendungen nimmt.  

Mittwoch, 26. September 2012

Lila, Lila

Gestern auf SF2 gesehen und positiv überrascht von dieser ansprechenden Verfilmung des Romans von Martin Suter. Gut gespielt von allen Hauptdarstellern (allen voran Daniel Brühl, aber auch Hannah Herzsprung und Henry Hübchen), sauber und spannend inszeniert und für einmal fand ich sogar eine Martin-Suter-Story sympathisch amüsant.

Sonntag, 12. August 2012

LOVE

Kein Liebesfilm wie der Titel suggerieren könnte, nein, vielmehr ein waschechter Science-Fiction in der Tradition von Klassikern wie "2001", "Solaris" und "Moon". Mit einfachem Mitteln und erzählerischer Reduktion wird eine beklemmende Atmosphäre geschaffen - voram dank der tollen visuellen Umsetzung und Kameraführung und der herausragenden Leistung von Haupdarsteller Gunner Wright, erwähnenswert auch die Musik der Alternativband Angels & Airwaves welche die Stille im All passend ergänzt. Doch bei all dem Lob bleibt klarzustellen, ganz an die eingangs erwähnten Werke kommt dieser Low-Budget Streifen dann doch nicht heran, zu offensichtlich sind die Anleihen an ebendiese und ein bisschen zu wenig Eigenkreativität findet den Weg ins Weltall... Aber als Appetizer für "Prometheus" des grossen Ridley Scott dient dieser Streifen allemal!

Samstag, 4. August 2012

The Company Men

Die Vorschusslorbeeren waren beträchtlich ("Einer der besten Filme des Jahres" - The New Yorker; 2010) und die Thematik ist aktuell wie nie: Einige bewährte und langjährige treue Mitarbeitende eines Grosskonzerns werden skrupellos von einem Tag auf den anderen zur Pflege des Börsenkurses entlassen und finden sich plötzlich als Langzeitarbeitslose ohne Perspektive im kriselnden Amerika wieder. Eine gradlinige Story, konsequent und schnörkellos zum Ende hin erzählt einerseits und einige altbekannte und gern gesehene Stars früherer Stunden (so z.B. Kevin Costner in einer überzeugenden Nebenrolle als zynischer Handwerker) sowie Ben Affleck in guter Form andererseits machen diesen Film sehenswert. Ein ehrlicher, aufrechter Film - aber das ganz grosse Kino findet hier nicht statt, da muss man bei dieser Thematik schon eher bei Cosmopolis vorbeischauen...

Mittwoch, 6. Juni 2012

Another Earth

Interessante Ausgangslage, clever inszeniert: Am Tage als am Himmel eine andere, zweite Erde auftaucht, verändert ein schrecklicher Unfall das Leben zweier Menschen. Was wäre, wenn auf der anderen Welt dieser Unfall nicht passiert wäre und man mit einer Reise dorthin das Ganze quasi rückgängig machen könnte? Vielleicht kein ganz grosser Film, aber immerhin am Sundance Film Festival 2011 aufgefallen und (zu Recht) ausgezeichnet. Erinnert in gewissen Momenten an "Melancholia" von Lars von Trier mit einer Prise "Back to the Future" und "Angel Eyes". Beachtliches Debut!

Sonntag, 27. Mai 2012

The Descendants


Zwei Golden Globes gewonnen, fünf Oscar-Nominationen (allerdings nur denjenigen für das beste adaptierte Drehbuch gewonnen) - ein hoch prämierter Film. Doch so richtig zu überzeugen vermag diese Tragikomödie nicht. George Clooney spielt zwar ordentlich, seine Slapstick-Einlagen wirken angesichts der doch eher ernsten und auch ernstgemeinten Handlung sehr aufgesetzt und passen daher wie der geplante Hotelkomplex auf das wunderschöne Küstenland, welches Clooneys Figur als Erbschaftsverwalter seiner Familie besitzt - nämlich gar nicht. Diese Nebenhandlung, ob das Familienland nun gewinnbringend an einen Grossinvestor verkauft und überbaut werden oder doch für die Enkelkinder als Natur bewahrt werden soll, schleicht sich von der Seite in den Haupt-Plot (Ehefrau im Koma, alleinerziehender Vater zweier halbwüchsiger Töcher). Das wirkt doch letztlich alles sehr konstruiert, gelangweilt habe ich mich zwar nicht, aber einige wenige wirklich tolle Szenen (so auch die Schlusssequenz) reichen nicht für eine Topklassierung...

Montag, 23. April 2012

My Week With Marilyn

Der Film basiert auf den Erinnerungen des jungen 3. Regieassistenten Colin Clark am Set von "Der Prinz und die Tänzerin" mit Marilyn Monroe und Sir Laurence Olivier in den Hauptrollen. Diese Ausgangslage ist eigentlich ganz vielversprechend, denn jeglicher Versuch eine umfassende Biographie Monroes zu verfilmen könnte wohl nur scheitern. Da ist der fokussierte (und räumlich/zeitlich begrenzte) Zugang im Rahmen der Dreharbeiten eines Films weit ergiebiger und in den besten Momenten spüren wir tatsächlich diese immense Zerbrechlichkeit des naiv-lasziven Hollywood-Stars. Und doch überzeugt das Werk nur halbwegs. Die Monroe nervt mit ihren labil-koketten Eskapaden bald einmal ihrem Starstatus entsprechend überirdisch und man mag gar nicht glauben, dass die echte Marilyn wirklich so gewesen sein soll. Kommt hinzu, dass auch die Nebenrollen nur mässig überzeugend besetzt sind und agieren dürfen, und wenn dann noch die ehrenwerte Judi Dench in den entscheidenden Moment mit sülzigen Binsenwahrheiten an die Seite des Protagonisten tritt, dann ist das echt zu viel des Guten. Auf die Dauer bleibt einem eigentlich nur der wunderbare Kenneth Branagh als Sir Laurence Olivier wirklich als Identifikationsfigur erhalten. Immerhin, und ein kleines bisschen Einblick in die Welt der Marilyn Monroe haben wir durchaus bekommen - viel mehr möchte man lieber gar nicht sehen...

Samstag, 7. April 2012

Halt auf freier Strecke

Harte Kost. Während nahezu 2 Stunden begleitet man den zweifachen Familienvater Frank Lange von der überraschenden Diagnose Hirntumor bis zu seinem Ableben - mit allen Zwischenstufen, mit allen Zwischentönen und zuweilen sogar mit einer Prise Humor. Die gradlinige, fast dokumentarische Verfilmung lässt einen oft zweifeln, ob man nicht doch einen Dokumentarfilm sieht. Als gelungenes fiktives Element tritt der Tumor selbst in Gestalt eines Menschen in Fernseh- und Radiosendungen auf und legt sich zuletzt sogar zum Patienten ins Krankenbett... Doch das Lachen bleibt immer im Halse stecken und am Schluss ist man einfach froh, dieser beklemmenden Situation durch das Verlassen des Kinosaales so einfach entrinnen zu können.