Samstag, 7. April 2012

Halt auf freier Strecke

Harte Kost. Während nahezu 2 Stunden begleitet man den zweifachen Familienvater Frank Lange von der überraschenden Diagnose Hirntumor bis zu seinem Ableben - mit allen Zwischenstufen, mit allen Zwischentönen und zuweilen sogar mit einer Prise Humor. Die gradlinige, fast dokumentarische Verfilmung lässt einen oft zweifeln, ob man nicht doch einen Dokumentarfilm sieht. Als gelungenes fiktives Element tritt der Tumor selbst in Gestalt eines Menschen in Fernseh- und Radiosendungen auf und legt sich zuletzt sogar zum Patienten ins Krankenbett... Doch das Lachen bleibt immer im Halse stecken und am Schluss ist man einfach froh, dieser beklemmenden Situation durch das Verlassen des Kinosaales so einfach entrinnen zu können.

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