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Sonntag, 23. März 2014

Gravity

Da freut man sich auf einen grossen neuen Science-Fiction Film mit Oscar-Ambitionen und Vergleiche mit "2001 - A Space Odyssey" von Stanley Kubrick werden angestellt - und dann das. Eine unsäglich naiv-pathetische Sandra Bullock und ein (immerhin) witzig frotzelnder George Clooney schwirren im Raumanzug durch das Weltall und werden dabei schön gefilmt. Dazu gibt es wahlweise kitschige Musik, sentimentales Geschwafel oder ein bisschen Groundhopping von Weltraumkapsel zu Weltraumkapsel. Von Stanley Kubricks Werk ist dieser Film Lichtjahre entfernt. Einige eindrückliche Bilder der Erde aus dem All, einige tolle Effekte bei vorbeschiessenden Satellitenteilen - mehr gibt es nicht. Schliesslich endet das Ganze in einem lieblosen, vor Kitsch triefenden Ende an einem Meeresstrand.

Montag, 3. März 2014

Enough Said



Ein Beziehungsreigen aus Los Angeles, in dem eine geschiedene Frau einen ebenfalls geschiedenen Mann kennenlernt. Gleichzeitig kommt die Frau aber auch in Kontakt mit der Ex des netten und witzigen Herrn, die kaum ein gutes Wort über ihn zu verlieren weiss. Als ruhender Pol im Stile eines gutmütigen Seebären im Pensionsalter brilliert vorab der leider kürzlich verstorbene James Gandolfini als Albert, der trotz der Enttäuschung einer gescheiterten Ehe nicht in Selbstmitleid zerfliesst, sondern seinen Stolz und Humor zu behalten weiss. Gandolfini könnte man stundenlang zusehen, er überzeugt mit seinem geerdeten und reduzierten Mimenspiel auf der ganzen Linie. Doch leider wird ihm als Gegenpart die mehr als nervige Julia Luis-Dreyfus (Eva) an die Seite gestellt. Mit ihren dauerhaft aufgesetzten Grimassen (welche wohl lustig sein sollten - aber in Wahrheit schlicht peinlich berühren) und dem schauspielerischen Talent eines um einen Leckerbissen bettelnden Seehundes kommt da nichts Grosses raus. Es ist nicht so, dass man sich schlecht unterhalten fühlt. Die 90 Minuten (hier ein Lob: endlich mal wieder ein Film der nicht zu lang daherkommt) ziehen problemlos ins Land und Langeweile kommt kaum auf. Aber sicher kein Film der lange haften bleibt.

Mittwoch, 5. Februar 2014

Die Wand

Eine interessante Ausgangslage: In einer abgelegenen Waldhütte alleine zurückgelassen, muss die Protagonistin (Martina Gedeck) bald erkennen, dass ihr nur noch ein "abgestecktes" Revier zugänglich bleibt und sie immer wieder auf eine unsichtbare "Wand" stösst die unüberwindlich scheint. Das Leben ausserhalb dieser Wand scheint zudem eingefroren zu sein. Während zu Beginn durchaus eine unheimliche Spannung aufgebaut wird, verliert der Film leider ab Entdeckung der Wand zusehends an Drive und endet schliesslich in einem Überlebenspsychdrama der durchschnittlichen und längst bekannten Art (vgl. z.B. "Cast Away" etc.). Da wäre viel mehr drin gewesen. Wieso wird die Wand nicht näher erforscht? Wieso nicht mal versucht sie an unterschiedlichen Stellen zu durchtrennen, zu erklimmen, zu untertunneln...? Da hätte ich mich jedenfalls besser unterhalten als mit den im Monolog zum Besten gegebenen hobbypsychologischen Plattitüden...

Donnerstag, 16. Januar 2014

The Hunger Games

Eigentlich wollte ich diesen Film ja gar nicht schauen, die Vorurteile waren "Teenie-Streifen" und "Jugendbuch-Verfilmung". Im TV auf dem entsprechenden Kanal hängen geblieben, muss ich nun aber eingestehen, dass dieser Streifen durchaus einen Sog zu entwickeln vermag und von mir zu Unrecht im Voraus abqualifiziert wurde. Die futuristischen Gadgets gefallen und sind originell in Szene gesetzt, die Schauspieler überzeugen bis in die Nebenrollen hinein und selbst die Handlung (da musste ja ein dickes Buch reingepresst werden) ist adäquat umgesetzt und spannend. Der repressive Staat und die Kostüme erinnern leicht an "Fahrenheit 451", ist das "Spiel" mal gestartet, wird geschickt mit Tempo und Stille der Takt gemacht.

Donnerstag, 28. November 2013

Am Hang

Die Intensität dieser Verfilmung, die auf dem brillanten Roman von Markus Werner beruht, steht und fällt letztlich mit den geschliffenen Dialogen und dem Mimenspiel der Protagonisten und in dieser Hinsicht haben die Darsteller ihren Job tadellos erledigt. In den Nebenrollen verflüchtigt sich das Niveau zusehends bis hin zu einzelnen Pausenclowns (Parkwächter Hotel), welche zwar in jedem Quartierzirkus die Kinder zum Lachen bringen würden, aber dem anspruchsvollen Kinopublikum eher ein Gähnen entlocken. Wer die Romanvorlage kennt, bleibt dank der gut adaptierten Dialoge und der schauspielerischen Leistungen trotzdem gerne am Tisch der Protagonisten beim feinen Weisswein (der reichlich fliesst) und wartet gespannt auf das unausweichliche Finale. Doch je näher wir uns diesem nähern, desto stärker wird das Stirnrunzeln. Als hätte ein schmieriger Hollywood-Agent sein Veto eingelegt und mehr Action verlangt, wird im letzten Viertel des Films leider der Versuchung, das offene Ende der Romanvorlage zu klären, nachgegeben und schliesslich fallen doch tatsächlich auch noch Schüsse. Damit verspielt Imboden einiges an erworbenem Goodwill, schade drum.

Dienstag, 30. Juli 2013

les beaux jours

Caroline, eine frisch und nicht ganz aus freien Stücken in den Ruhestand getretene Zahnärztin, findet keinen Zugang zu ihrer neuen Lebenssituation. Die Familie meint es gut und schenkt ihr einen Gutschein für einen Pensioniertenverein namens „les beaux jours“, wo sie neben einem skurrilen Kursangebot einen IT-Lehrer trifft und mit ihm in eine Affäre schlittert. Hört sich an wie eine Rosamunde Pilcher Adaption für Senioren? Leider nicht so daneben. Zwar überzeugt Fanny Ardant mit edlem und nuanciertem Rollenspiel, trotzdem schrammt der Film stets an der Grenze zur Peinlichkeit oder auf jeden Fall zum Kitsch vorbei. Eigentlich hätte man ihr ein anspruchsvolleres Drehbuch gewünscht, eines in welchem der Ausgang der Geschichte nicht bereits nach 20 Minuten klar ist. Der Fortgang des Erzählstrangs jedenfalls beleidigt die Intelligenz all jener, die im Kino mehr als einen hübsch verfilmten Kioskroman erwarten. Da hat ein französischer Film zu viele Kompromisse an den Mainstream gemacht. Zudem: Die Langsamkeit ist im Film ein wertvolles Gut, gerade heutzutage wo der schnelle Schnitt zur Mode geworden ist. Doch hier wird etwas Gutes nun auf die Spitze getrieben und damit in seiner Wirkung umgekehrt. In zu vielen Szenen wird die Botschaft mehrfach wiederholt, bis der geneigte Filmfan sich am liebsten aus dem bequemen Kinosessel erheben möchte und laut in den Saal schreien: "JAAA, wir haben es jetzt begriffen!"

Sonntag, 24. März 2013

Hitchcock

Der Film ist mit den beiden Altstars Anthony Hopkins (Hitchcock) und Helen Mirren (Alma Reville) natürlich gut besetzt und die beiden zeigen eine solide Leistung. Während die meisten Filmkritiker vorab Helen Mirren als starke Frau an der Seite von "Hitch" in den Vordergrund rücken, wird der Streifen doch letztlich von Anthony Hopkins und seiner Präsenz getragen. Vor allem in den beiden besten Szenen des Films, nämlich beim Dreh der Duschmordszene und während der Filmpremiere in der Kinoeingangshalle zeigt Hopkins grosses Kino. Leider erreicht Hopkins und damit auch der Film dieses Niveau nur punktuell. In den Nebenrollen gefallen Scarlett Johansson (Janet Leigh) und Jessica Biel (Vera Miles) durchaus, ohne jedoch an ihre besten Leistungen anknüpfen zu können. Doch es wäre unfair, dem Film schauspielerische Defizite vorzuhalten, denn dass das Geschehen den Kinogänger letztlich doch eher kalt lässt, liegt vielmehr am ziemlich platten Drehbuch und der unterkühlten Inszenierung und damit fehlt schliesslich etwas, was den Filmen von Alfred Hitchcock bestimmt nie mangelte: Spannung und eigenem Antrieb.

Montag, 31. Dezember 2012

Prometheus

Zum Jahreswechsel gönnte ich mir die 2012 verfilmte Vorgeschichte zu "Alien" von Ridley Scott, dem Regisseur des Kultfilms selbst, was ja eigentlich episches Kino verspricht. Leider werden die Erwartungen nicht erfüllt. Zwar gibt es vereinzelt gute Ansätze und Charlize Theron überzeugt im hautengen Raumanzug als eiskalte aber elegante Missionsleiterin während Michael Fassbender (bezeichnenderweise als Android) dem Film die wenigen menschliche Züge zu verleihen versteht. Ansonsten aber bleibt ein uninspirierter Mix aus "Alien" und "Avatar", mit einer Prise "Mission to Mars" und "Sunshine". Will heissen: hat man so oder ähnlich alles schon mal gesehen und meist sogar besser. Die Helmkameras sind nervig, die Dialoge zum Teil unsäglich platt ("Mein Gott, Charlie, wir haben sie gefunden!") und die Darsteller (allen voran "Hauptdarstellerin" Noomi Rapace, ehemals noch grandios in der schwedischen Verfilmung der Millennium-Trilogie) hampeln mit erstauntem Gesichtsausdruck durch zerstörte Raumschiffe oder öde Planeten. So bleibt "Prometheus" leider konsequent konventionell bis zum Schluss, wobei das Ende gar nicht so schlecht daberkommt.

Mittwoch, 17. Oktober 2012

Sennentuntschi

Ein für Schweizer Verhältnisse sehr routiniert inszenierter Horrorthriller basierend auf der Alpensaga vom Sennentuntschi. 3 Sterne für Kamera, Ton, Schauspiel - für einmal allesamt auf der Höhe ihrer Aufgabe, keine Peinlichkeiten wie ansonsten bei gutgemeinten Schweizer Thrillern und wohl einer der wenigen ernstzunehmenden Beiträge unseres Landes in diesem Genre. Dennoch wird natürlich keine tiefgründige Story serviert und der Handlungsverlauf ist ziemlich offensichtlich - deshalb bleibt es bei den 3 Sternen.

Samstag, 31. März 2012

Le Havre

Aki Kaurismäkis vielseits hochgelober neuster Film vermag nur sehr beschränkt zu überzeugen. Zwar begegnen wir durchwegs liebevollen, herzlichen Figuren, die selbst angesichts harter und ungerechter Lebenswendungen stets Moral und Ehre hochhalten, doch die ziemlich belanglos aneinandergereiten Szenen schrammen meist, wenn überhaupt, dann haarscharf am Sozialkitsch vorbei. Die Inszenierung erinnert stark an ein Kammerspiel in einem kleinen Theater mit wenigen, einfach skizzierten Figuren und spartanischen Kulissen und die wundersame Wendung zum Schluss setzt der doch reichlich seichten Story das Sahnehäubchen auf...

Mittwoch, 8. Februar 2012

Intouchables

Der grosse Publikumserfolg aus Frankreich, charmant und witzig inszeniert und auf wahren Begebenheiten beruhend (im Abspann sieht man kurz die "echten" Helden). Sicher ein netter Film mit gutem Unterhaltungswert, die Story ist jedoch mehr als vorhersehbar (und in dieser Form auch schon unzählige Male verfilmt), zwei ungleiche Männer treffen aufeinander und lernen sich nach anfänglichen komischen Missverständnissen allmählich kennen und schätzen. Naja, bei diesen bitteren Temperaturen draussen vermag dieser Film durchaus etwas das Herz zu erwärmen.

Donnerstag, 10. November 2011

A Dangerous Method

Gestern im Lunchkino gesehen und erstmals enttäuscht von Keira Knightley... aber auch von der Verfilmung von David Cronenberg. Zumeist ziemlich blutarm (und dort wo Blut vorkommt ist es deplatziert), der Spannungsbogen fehlt weitgehend, die Figuren bleiben blass, einzig einige Dialoge zwischen Freud und Jung vermögen ein Schmunzeln zu bewirken. Überhaupt überzeugt (entgegen einige Kritiken) Viggo Mortensen als Dr. Freud noch am meisten, während Keira Knightley und Michael Fassbender doch sehr gespielt agieren. Da liest man besser eine gute Biographie über Freud und Jung...

Montag, 31. Oktober 2011

John Rabe

Eindrückliche Verfilmung nach einer historischen Begebenheit: Als die Japaner 1937 das chinesische Nanking angreifen und Greueltaten an der japanischen Bevölkerung verüben, stellt sich der Industrielle John Rabe zuerst widerwillig und schliesslich unter Einsatz seines eigenen Lebens den Angreifern gegenüber und errichtet eine internationale Schutzzone. Damit rettet er ca. 200'000 Menschen das Leben. Die Geschichte und auch die Verfilmung erinnern stark an Schindlers Liste, die Vorzeichen sind die selben, nur dass hier bezeichnenderweise das Hakenkreuz Schutz vor Verfolgung bietet und Hitler sogar um Hilfe angeschrieben wird... Der etwas zu pathetische Schluss und die Überlänge schmälern zwar die Bewertung, aber nicht die Relevanz des Films aus geschichtlicher Sicht.

Samstag, 22. Oktober 2011

The Fighter

5 Oscar-Nominationen, 2 Oscars (besten Nebendarsteller m/f), 2 Golden Globes (beste Nebendarsteller m/f) - eindrückliches Palmarès, einige Kritiker meinen gar es handle sich hier um den besten Sportfilm seit Scorseses "Raging Bull" (1980). Trotz all dieser Vorschusslorbeeren waren meine Erwartungen schon nicht übermässig (Mark Wahlberg ist einfach kein Schauspieler...) und trotzdem langweilte mich das Boxer-Drama über weite Strecken. Weder Fisch noch Vogel wird da serviert, soll das nun ein Milieu-Studie über "white trash" sein oder ein Heldenepos wie "Rocky" oder doch irgendwas dazwischen oder gar beides? Im direkten Vergleich schneidet meines Erachtens "The Wrestler" mit Mickey Rourke (Goldener Löwe Venedig 2008) deutlich besser und authentischer ab. Und irgendwie ist es wohl doch kein Zufall, dass "The Fighter" ausschliesslich für die Nebenrollen (verdientermassen, jedenfalls bei Christian Bale) ausgezeichnet wurde...

Mittwoch, 20. Juli 2011

Das gelbe Segel

Wurde am Montag im Rahmen der Delikatessen-Reihe auf SF1 gesendet. Ein von Arthur Cohn mitproduziertes stilles Road-Movie, das vor allem vom sensiblen und reduzierten Spiel von William Hurt lebt. Zwei aus unterschiedlichen Gründen ausgerissene Teenager und ein gerade aus der Haft entlassener Sträfling teilen sich einen Wagen auf der Fahrt durch ein karges, vom Hurricane zerstörtes Louisiana. In schönen Bildern und gemächlichem Tempo verfilmt steuert der Film doch etwas zu durchschaubar auf das programmierte, relativ kitischige Ende zu...

Dienstag, 19. Juli 2011

The Next Three Days

Gefängnisflucht einmal anders... Da seine Frau unschuldig wegen Mordes zu lebenslänglicher Haft verurteilt wird, plant ihr Mann, ein unbescholtender Lehrer (Russell Crowe), ausserhalb der Mauern minutiös den Gefängnisausbruch und die gemeinsame Flucht in ein fernes Land. Grösstenteils spannend inszeniert von Paul Haggis ("L.A.Crash") mit viel Action und einigen wenigen, aber willkommenen Ruhemomenten (z.B. als sich beide während der Flucht einfach mal vor ihr Auto ins Gras setzen und ins Leere starren). Solides Handwerk, nicht mehr und nicht weniger.

Montag, 18. Juli 2011

Know1ng

In einer vor 50 Jahren eingemauerten Kapsel findet sich eine Zahlenreihe, welche die Katastrophen der Zukunft präzise voraussagt... und als letztes Ereignis wird nichts weniger als das Ende der Welt prognostiziert. Wer Verschwörungstheorien liebt, Übersinnlichem nicht abgeneigt ist und ganz nebenbei auch noch die Fratze von Nicolas Cage über eine Filmlänge zu ertragen vermag, der kommt hier voll auf seine Rechnung. Unterhaltsam, zum Teil sogar nachdenklich, mit ein/zwei ganz tollen Sequenzen (als das Chaos ausbricht tritt Beethovens 7. anstelle des Tones - eindrücklich!) und einem überzeugenden, konsequenten Schluss.

Freitag, 17. Juni 2011

Loft

Belgischer (!) Thriller um 5 Freunde, die einen gemeinsamen Schlüssel zu einer topmodernen Loft haben und diesen für ihre ungestörten Treffen mit den Mätressen benutzen. Doch plötzlich wird eine weibliche Leiche in der Loft gefunden... Erstaunlich clever inszenierter und modern verfilmter Thriller mit mehreren überraschenden Wendungen. Inzwischen plant der belgischer Regisseur auf Grund des grossen Kinoerfolges in Belgien und anderen Ländern ein Remake in Hollywood, wird wohl 2013 in den USA in die Kinos kommen...

Dienstag, 14. Juni 2011

the road

Düsteres Weltuntergangsdrama vom Autor von "no country for old men", die letzten Menschen auf der verwüsteten Erde kämpfen ums Überleben, die Guten mit Moral und unendlichem Überlebenswillen, die Schlechten indem sie die Guten jagen und auffressen... Konsequente Umsetzung des Themas, dies muss man dem Film zugute halten, er macht keine Kompromisse und zieht die farblose, dunkle Atmosphäre bis zum bitteren Ende (mit leichtem Hoffnungsschimmer) durch. Einige Längen und vorallem Plattitüden ("Sind wir immer noch die Guten? - "Ja, wir sind immer noch die Guten." -- "Bewahrst Du auch das Feuer?" - "Ja, ich bewahre das Feuer") müssen dann auch vom Zuschauer überstanden werden bis er diese in der Katastrophe versunkene Welt wieder verlassen darf...

Donnerstag, 9. Juni 2011

Leergut

Auf ARD mal im Nachtprogramm aufgenommen und nun angeschaut. Tschechische bitter-süsse Tragikomödie über sinnvolle Beschäftigungen im Alter, Träumereien eines Pensionärs und den Familienalltag eines junggebliebenen Grossvaters in Prag. Leichtfüssig und somit auch wenig tiefgründig, aber durchaus unterhaltsam und mit einigen treffenden, lustigen Dialogen.