Samstag, 31. März 2012
Le Havre
Aki Kaurismäkis vielseits hochgelober neuster Film vermag nur sehr beschränkt zu überzeugen. Zwar begegnen wir durchwegs liebevollen, herzlichen Figuren, die selbst angesichts harter und ungerechter Lebenswendungen stets Moral und Ehre hochhalten, doch die ziemlich belanglos aneinandergereiten Szenen schrammen meist, wenn überhaupt, dann haarscharf am Sozialkitsch vorbei. Die Inszenierung erinnert stark an ein Kammerspiel in einem kleinen Theater mit wenigen, einfach skizzierten Figuren und spartanischen Kulissen und die wundersame Wendung zum Schluss setzt der doch reichlich seichten Story das Sahnehäubchen auf...
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