Am Freitag endlich im Kino Konolfingen gesehen: Der Oscar- und Golden Globe-Gewinner ("bester Film", "bester Hauptdarsteller" und "beste Filmmusik") spielt geschickt mit dem Charme der alten Schwarz-Weiss-Stummfilmklassiker und überzeugt mit nuanciertem Schauspiel. Richtig wohltuend ist dabei, dass für einmal die (zugegebenermassen ziemlich einfach gestrickte und voraussehbare) Story nicht durch endlose Dialoge zerplappert wird, sondern sich hauptsächlich in den Gesichtern und der Mimik der Schauspieler/innen (und des Hundes...) und der grandiosen Musik abspielt. Die ein/zwei Wendungen zuviel am Schluss und damit verbundene leichte Überlänge verzeiht man in so einem Fall gerne. Ich find's wirklich passend, dass gerade im Jahre 2012 nicht ein pompöser 3D-Kracher mit Mega-Budget die Hauptpreise abräumte, sondern ein kleiner, feiner Stummfilm mit viel Herz und Humor.



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