Kein Liebesfilm wie der Titel suggerieren könnte, nein, vielmehr ein waschechter Science-Fiction in der Tradition von Klassikern wie "2001", "Solaris" und "Moon". Mit einfachem Mitteln und erzählerischer Reduktion wird eine beklemmende Atmosphäre geschaffen - voram dank der tollen visuellen Umsetzung und Kameraführung und der herausragenden Leistung von Haupdarsteller Gunner Wright, erwähnenswert auch die Musik der Alternativband Angels & Airwaves welche die Stille im All passend ergänzt. Doch bei all dem Lob bleibt klarzustellen, ganz an die eingangs erwähnten Werke kommt dieser Low-Budget Streifen dann doch nicht heran, zu offensichtlich sind die Anleihen an ebendiese und ein bisschen zu wenig Eigenkreativität findet den Weg ins Weltall... Aber als Appetizer für "Prometheus" des grossen Ridley Scott dient dieser Streifen allemal!

Interessanterweise auch dieses Wochenende geguckt (so geht das in Paralleluniversen...): Schliesse mich der überzeugenden Kritik an, hudele jedoch noch ein Zusatzlob: Farblich einfacher gestaltet als (beide) "Solaris"-Versionen, handlungsmässig leichter als "Moon", realitätsnäher resp. eposfreier als "2001" überzeugt die gelungene Mischung aus Bild und Ton dieses Films dadurch, dass die Anlehnungen an Malick (Thin Red Line; Tree of Life) auch mit schwülstigen Worten funktionieren und richtig unter die Haut gehen. Ich gäb 5 Etoiles!
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