Mittwoch, 5. September 2012

Get Well Soon - Roland, I Feel You

Und wenn wir schon beim Frühstücksfernsehen sind... Roland, I Feel You too...

Of Monsters and Men - Little Talks

Gefällt! Und so macht Fernsehen am Morgen natürlich Spass...

Montag, 3. September 2012

The Way Back

Am Samstag angeschaut, der neue Film von Peter Weir, welcher grossartige Werke wie "Dead Poets Society", "The Truman Show" und "Master and Commander" verantwortet. Mit gemischten Gefühlen in dieses 127 Minuten lange Drama der hochriskanten Flucht einer zusammengewürfelten Gruppe aus einem Gefangenenlager in Sibirien über die Mongolei bis hin nach Indien gestartet, ist doch für den Zuschauer bei einer solchen Verfilmung meist die grösste Gefahr diejenige eines Genre-typischen Handlungsverlaufs mit platten Figuren und sich abzeichnendem Happy-Ending. Doch weit gefehlt, hier sind die Rollen toll besetzt, die Charaktere wirken in ihrem Handeln und Leiden immer glaubwürdig, die (wahre) Geschichte fasziniert und letztlich (und ganz wichtig): Langeweile kommt wirklich nie auf. Sucht man den kleinen Wermutstropfen, dann vielleicht die allerletzten zwei Minuten, die etwas zu pathetisch geraten sind (Hollywood geschuldet wohl)...

Donnerstag, 16. August 2012

Roland, I feel you (Get Well Soon)

Lange lange erwartet, endlich ist er/es da: der neue Song / das neue Video von Get Well Soon.
Zwei Aspekte: Der Song ist natürlich wieder typisch Get Well Soon und entfaltet seinen ganzen prächtigen Pathos erst nach mehrmaligem Hören und bei angemessener Lautstärke (play it loud). Was das Video dazu betrifft: Eine interessante Mischung aus "Spiel mir das Lied vom Tod", "The Fall" und "Kill Bill"... zwar technisch hervorragend gemacht, lässt meines Erachtens aber die Musik zu stark in den Hintergrund rücken und bringt letztlich angesichts der obgenannten Vorlagen wenig Neues/Überraschendes.
Fazit: Musik 5 Sterne, Video 4 Sterne

Sonntag, 12. August 2012

LOVE

Kein Liebesfilm wie der Titel suggerieren könnte, nein, vielmehr ein waschechter Science-Fiction in der Tradition von Klassikern wie "2001", "Solaris" und "Moon". Mit einfachem Mitteln und erzählerischer Reduktion wird eine beklemmende Atmosphäre geschaffen - voram dank der tollen visuellen Umsetzung und Kameraführung und der herausragenden Leistung von Haupdarsteller Gunner Wright, erwähnenswert auch die Musik der Alternativband Angels & Airwaves welche die Stille im All passend ergänzt. Doch bei all dem Lob bleibt klarzustellen, ganz an die eingangs erwähnten Werke kommt dieser Low-Budget Streifen dann doch nicht heran, zu offensichtlich sind die Anleihen an ebendiese und ein bisschen zu wenig Eigenkreativität findet den Weg ins Weltall... Aber als Appetizer für "Prometheus" des grossen Ridley Scott dient dieser Streifen allemal!

Samstag, 4. August 2012

The Company Men

Die Vorschusslorbeeren waren beträchtlich ("Einer der besten Filme des Jahres" - The New Yorker; 2010) und die Thematik ist aktuell wie nie: Einige bewährte und langjährige treue Mitarbeitende eines Grosskonzerns werden skrupellos von einem Tag auf den anderen zur Pflege des Börsenkurses entlassen und finden sich plötzlich als Langzeitarbeitslose ohne Perspektive im kriselnden Amerika wieder. Eine gradlinige Story, konsequent und schnörkellos zum Ende hin erzählt einerseits und einige altbekannte und gern gesehene Stars früherer Stunden (so z.B. Kevin Costner in einer überzeugenden Nebenrolle als zynischer Handwerker) sowie Ben Affleck in guter Form andererseits machen diesen Film sehenswert. Ein ehrlicher, aufrechter Film - aber das ganz grosse Kino findet hier nicht statt, da muss man bei dieser Thematik schon eher bei Cosmopolis vorbeischauen...

Freitag, 3. August 2012

Kelly's Heroes

Gestern im Spätprogramm zu Gemüte geführt... Ein spannender und bis zum Schluss unterhaltsamer Kriegsfilm aus den 70ern mit einem blutjungen Clint Eastwood, einem auch noch jungen Telly Savalas und dem grandiosen Donald Sutherland in den Hauptrollen. Anstatt erneut als Kanonenfutter gegen die Deutschen an die Front geschickt zu werden, planen Kelly (Clint Eastwood) und seine zusammengewürfelte Truppe von Querköpfen einen eigenen Feldzug mit dem Ziel einen Goldschatz der Deutschen hinter den feindlichen Linien zu erbeuten. Was diesen leicht verstaubten Film ausmacht: Selbst in der ernsten Thematik der verlustreichen alliierten Invasion im 2. Weltkrieg wird nicht mit Zynismus und Sarkasmus gegeizt und immer wieder blitzt frecher und augenzwinkernder Humor auf. Im grossen Finale kommt man schliesslich nicht um eine Verhandlungslösung mit dem letzten deutschen Panzerkommandanten herum und lässt diesen sogar an der Beute teilhaben.