Montag, 3. September 2012
The Way Back
Am Samstag angeschaut, der neue Film von Peter Weir, welcher grossartige Werke wie "Dead Poets Society", "The Truman Show" und "Master and Commander" verantwortet. Mit gemischten Gefühlen in dieses 127 Minuten lange Drama der hochriskanten Flucht einer zusammengewürfelten Gruppe aus einem Gefangenenlager in Sibirien über die Mongolei bis hin nach Indien gestartet, ist doch für den Zuschauer bei einer solchen Verfilmung meist die grösste Gefahr diejenige eines Genre-typischen Handlungsverlaufs mit platten Figuren und sich abzeichnendem Happy-Ending. Doch weit gefehlt, hier sind die Rollen toll besetzt, die Charaktere wirken in ihrem Handeln und Leiden immer glaubwürdig, die (wahre) Geschichte fasziniert und letztlich (und ganz wichtig): Langeweile kommt wirklich nie auf. Sucht man den kleinen Wermutstropfen, dann vielleicht die allerletzten zwei Minuten, die etwas zu pathetisch geraten sind (Hollywood geschuldet wohl)...
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