Bildgewaltiges Epos von Dogma-Filmer Lars von Trier. Für mich sein bester Film mit Abstand... aber das ist, wenn ich ehrlich bin, auch nicht so schwer, denn ich hatte meine liebe Mühe mit "Breaking the Waves", "Dogville", "Dancer in the Dark" und vorallem "Antichrist". In dieser Linie ist "Melancholia" wohl der zugänglichste Film. Doch auch hier muss man sich durch einige Längen durchbeissen und die Wackelkamera verursacht zuweilen ziemliche Schwindelattacken. Das ca. 8 Minuten lange Intro ist allerdings allererste Klasse, so schön verfilmt hat man den Weltuntergang auf der Leinwand noch nie gesehen. Dann heisst es sich zusammen mit der tollen Kirsten Dunst 120 Minuten lang durch die Depression zu kämpfen, bis man zum Schluss richtiggehend froh ist, dass die Welt endlich endlich endgültig untergeht... Das Eigenartige: während des Films hasst man diese quälend langsame Inszenierung, im Nachhinein hat man komischerweise trotzdem das Gefühl an etwas Grossartigem teilgenommen zu haben.



Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen