Dienstag, 9. Oktober 2012

Moonrise Kingdom

Das neuste Werk von Querkopf -Regisseur Wes Andersson (The Royal Tenenbaums, The Darjeeling Limited) lässt einen in eine wunderbare Welt aus schrägen Figuren und schrillen Farben abtauchen. Die Geschichte zweier entlaufener Teenager (wunderbar dargestellt) und der verzweifelten Suche nach ihnen ist hierbei eigentlich eher Nebensache, vielmehr gibt es ein Sammelsurium an optischen und akustischen Entdeckungen zu machen und das Staraufgebot (Bruce Willis, Bill Murray, Edward Norton, Harvey Keitel, Tilda Swinton,...) hat sichtlich Spass am Dreh... 

Montag, 8. Oktober 2012

An ihrer Seite

Einfühlsames Alzheimer-Drama mit Golden-Globe-Auszeichnung und Oscar-Nomination im 2008. Erstaunlich an diesem berührenden Film sind vorallem die feinfühlig nuancierten darstellerischen Leistungen und wie die Erzählung entgegen den Erwartungen immer wieder geschickte und glaubwürdige Wendungen nimmt.  

Mittwoch, 3. Oktober 2012

My Heart belongs to Cecilia Winter - Departure and Arrival

 

Der Winter steht vor der Türe... die neue Single und das Album dazu kommt auch diese Woche, freudig erwartet!

Montag, 1. Oktober 2012

Der Teufel von Mailand

Die nächste Martin-Suter-Verfilmung gestern abend auf SF1 angeschaut und nach "Lila, Lila" sogar einigermassen erwartungsfroh. Doch weit gefehlt... Ich bin weiss Gott kein Freund der Romane von Martin Suter, aber eine solche Verfilmung hätte ihm auch der Teufel nicht gewünscht... Hölzerne Figuren, unsäglich platte Dialoge, einfallslose Inszenierung und der Versuch mit etwas Musik und Landschaftsaufnahmen Spannung und Stimmung zu schaffen - kläglich gescheitert, kann man da nur vermerken. Das Buch ist übrigens um Welten besser und nuancierter...

Mittwoch, 26. September 2012

Lila, Lila

Gestern auf SF2 gesehen und positiv überrascht von dieser ansprechenden Verfilmung des Romans von Martin Suter. Gut gespielt von allen Hauptdarstellern (allen voran Daniel Brühl, aber auch Hannah Herzsprung und Henry Hübchen), sauber und spannend inszeniert und für einmal fand ich sogar eine Martin-Suter-Story sympathisch amüsant.

Mittwoch, 12. September 2012

Blumenberg

Ein herausforderndes Buch, das hohe Niveau sprachlich wie auch erzählerisch verlangt die ganze Aufmerksamkeit des Lesers, vielleicht gerade deshalb hat sich meine Lektüre über Monate hinweg verzögert. Doch es kann nicht Fehler des Buches sein, wenn sich der Leser im Alltagstrott verzettelt und dadurch zusehends Mühe hat sich in der Geschichte nach Lesepausen wieder zurechtzufinden. Auffallend ist die unglaublich schöne sprachliche Ausdrucksweise, die vielen treffenden Vergleiche und Metaphern und die warmherzige Betreuung der Figuren, selbst wenn diese eigentlich durchwegs dem frühen oder späten Tode zugeführt werden. In jedem Fall eine Empfehlung, vielleicht nicht gerade als leichte Strandlektüre, doch im Hinblick auf den kommenden Winter fürs frühe Eindunkeln am knisternden Kaminfeuer geeignet...